Kostenloser Audioplayer im Browser
2Hz Binaurale Beats
Trotz des Namens ist diese Datei kein binauraler Beat. Beide Kanäle tragen denselben Satz an Tönen, einen harmonischen Stapel um etwa 49 Hz, bei denselben Frequenzen – es gibt also keinen Unterschied zwischen den Ohren, aus dem ein Beat entstehen könnte. Was es tatsächlich ist: ein dunkler, breiter, tiefer Ambient-Drone.
Bereit
Leg Regen oder ein Kaminfeuer darüber, speichere die Mischung und lass sie bei ausgeschaltetem Display weiterlaufen. Slo für iOS, Android und Mac.
Was die Messung zeigt
Ein binauraler Beat setzt voraus, dass jedes Ohr einen anderen Ton bekommt als das andere. Prüft man die zwölf stärksten Komponenten dieser Datei, taucht jede davon in beiden Kanälen bei derselben Frequenz auf; der größte Links-rechts-Unterschied unter ihnen liegt bei 0,08 Hz – weit entfernt von den 2 Hz, die der Name verspricht. Die Kanäle unterscheiden sich im Pegel, um bis zu etwa 15 Dezibel, was der Datei ihre Breite gibt, aber Pegel ist keine Tonhöhe, und ein Pegelunterschied erzeugt keinen Beat. Auch ein 2-Hz-Pulsieren zeigt die Datei nicht: Die langsamste Bewegung darin läuft mit rund einem Drittel Hertz, und 2 Hz liegt etwa 18 Dezibel darunter.
Zum Vergleich: die Datei Schumann 7,83 Hz – Erdpuls auf dieser Seite misst sich als echtes binaurales Paar – 200 Hz im linken Kanal und 207,8 Hz im rechten, mit rund 60 Dezibel Trennung dazwischen. So sieht es gemessen aus. Diese Datei ähnelt dem nicht. Nimmt man sie für das, was sie ist, ist es ein dunkler Drone: ein Stapel auf 49,4 Hz mit Teiltönen bei 31, 93, 98, 124, 149 und 188 Hz, und praktisch nichts oberhalb von 1 kHz.
Was binaurale Beats sind, und was die Forschung sagt
Binaurale Beats funktionieren, indem jedes Ohr einen leicht anderen Ton bekommt – sie brauchen also Kopfhörer. Über Lautsprecher hören beide Ohren beide Töne, und der Effekt bricht weitgehend zusammen. Die Forschung ist uneinheitlich. Eine systematische Übersichtsarbeit zu vierzehn EEG-Studien zählte fünf Ergebnisse, die zur Entrainment-Hypothese passten, acht widersprüchliche und eines gemischt, und ihre Autoren nannten die Literatur bestenfalls uneindeutig – Effektstärken ließen sich daraus nicht ableiten.
Diese Seite behauptet also nichts darüber, was binaurale Beats bewirken, und diese konkrete Datei ist ohnehin keiner. Um zu hören, wie ein echtes binaurales Paar klingt, nutz den Schumann-7,83-Hz-Player mit Kopfhörern. Für den Drone, der diese Datei tatsächlich ist, sind Kosmische Drift und Himmlische Visionen die nächsten Verwandten, und die Mischung aus 2Hz Binaurale Beats und Regen im kostenlosen Sound-Mixer gibt ihr etwas Bewegung. Der vollständige Katalog steht im Klangbibliothek-Index.
Häufige Fragen
Ist diese Datei wirklich ein binauraler Beat?
Nein. Über die gesamte Datei gemessen tragen beide Kanäle dieselben Töne bei denselben Frequenzen, der größte Unterschied liegt bei 0,08 Hz. Ein binauraler Beat braucht einen unterschiedlichen Ton pro Ohr, und den gibt es hier nicht.
Verändern binaurale Beats die Gehirnwellen?
Dafür gibt es keinen verlässlichen Beleg. Eine systematische Übersichtsarbeit zu vierzehn EEG-Studien zählte fünf stützende Ergebnisse, acht widersprüchliche und eines gemischt, und nannte die Literatur bestenfalls uneindeutig.
Funktionieren binaurale Beats über Lautsprecher?
Nein. Sie brauchen Kopfhörer. Über Lautsprecher hört jedes Ohr beide Töne, und der Effekt bricht weitgehend zusammen.
Wie klingt diese Datei dann?
Ein dunkler, breiter, tiefer Drone: ein harmonischer Stapel auf 49,4 Hz mit Teiltönen bis etwa 250 Hz, und praktisch nichts oberhalb von 1 kHz.